Mit einem Eisprungrechner sind viele Frauen vertraut. Solche Rechner gibt es im Internet zahlreich zu finden, und sie sind sehr beliebt, denn mit der Eingabe nur zweier Daten kann man leicht und sogar relativ zuverlässig das Datum des nächsten Eisprungs und damit die fruchtbaren Tage im Zyklus ausrechnen. Das funktioniert aber nur dann halbwegs zuverlässig, wenn der Zyklus sehr regelmäßig ist.
Was allerdings die wenigsten Frauen sich klarmachen: Mit der gleichen Methode kann man auch den wahrscheinlichen Geburtstermin ausrechnen. Schließlich basiert der errechnete Geburtstermin auch auf dem Datum des Eisprungs, der der wahrscheinlichste Termin für die Befruchtung ist. Die Berechnung des Geburtstermins beruht also ebenfalls auf dem Datum des Eisprungs bzw. des Beginns der Monatsblutung.
Der Eisprungrechner berechnet also den Termin des Eisprungs, und in einem einfachen weiteren Rechenschritt werden einfach 267 Tage dazugezählt, die durchschnittliche Dauer einer Schwangerschaft. Das kann man sogar selbst machen, es erfordert allerdings ein bisschen Zählarbeit mit einem Kalender. Noch einfacher ist es natürlich, zum Startdatum der letzten Periode 280 Tage (also genau zehn Mondmonate) dazuzuzählen, und so zum rechnerischen Entbindungstermin zu kommen.
Der errechnete Geburtstermin ist jedoch alles andere als in Stein gemeißelt. Etwa 90 Prozent aller Kinder kommen im Zeitraum von zwei Wochen vor und nach diesem Termin auf die Welt; nur etwa vier Prozent werden tatsächlich am errechneten Geburtstermin geboren.







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